ARABUES


Antirassistisches Bündnis Stormarn

Freitag, 20. Dezember 2019 - Bargteheide - 19:00 Uhr
Die aktuellen Zeiten machen es mehr als je notwendig, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen.
Am 20. Dezember ging es in der Bio-Oase in Bargteheide deswegen um "Frauen im Widerstand" gehen:
Um Frauen, die aufgrund ihres Widerstands gegen die Nazis im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren, es überlebten und danach ihre politischen Lebensgeschichten fortsetzten. Ihre Leben umfassten ein ganzes Jahrhundert: Von der Weimarer Republik und das NS-Regime über DDR und BRD bis in die 2000er Jahre.
Der Historiker Henning Fischer berichtet von diesen Biografien und zeigte Bilder einer Ausstellung zum Thema. Er hat dazu das Buch "Überlebende als Akteurinnen" veröffentlicht (https://www.narr.de/uberlebende-als-akteurinnen-52772).
Veranstaltet von der Bio-Oase, Theodor-Storm-Straße 1 in Bargteheide.
Flyer: Frauen im Widerstand

Dienstag, 26. November 2019 - Bargteheide - 19:30 Uhr
ARABUES-Bündnis-Treffen Bargteheide
Villa Wacker, An den Stücken 49

Mittwoch, 20. November 2019 - Bargteheide - 19:30 Uhr
ARABUES-Informationsveranstaltung: "Neue Rechte und Identitäre Bewegung"
Stadthaus Bargteheide, Am Markt 4
Was verbirgt sich hinter dem Begriff der Neuen Rechten und wer sind ihre zentralen Akteur*innen?
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Ideologie und Strukturen der Neuen Rechten im deutschen Kontext. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der sogenannten "Identitäre Bewegung" liegen und verdeutlichen, mit welchen Strategien diese versucht, rechtsextreme Positionen anschlussfähig zu machen und welche Rolle Medien dabei spielen.
Referent*innen des Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Lübeck

Samstag, 16.11.2019 - Lauenburg - 09:30 bis 17:00 Uhr
11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus in der Albinus-Gemeinschaftsschule
Unter Regionalkonferenz stehen alle Informationen rund um die Regionalkonferenz und zur Online-Anmeldung bereit. Einführungsvortrag "Lernen aus der Geschichte" von Dr. Constanze Jaiser, Projektleiterin "zeitlupe. Stadt.Geschichte&Erinnerung" bei RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. Im Rahmenprogramm der Konferenz wird die Ausstellung "Einige waren Nachbarn - Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand" des United States Holocaust Museums gezeigt. In den Pausen ist wie üblich viel Raum für netzwerkende Gesprüche vorgesehen.

Mittwoch, 13. November 2019 - Hamburg - 17:30 bis 20:30 Uhr
Antisemitismus ist kompliziert - mit ANMELDUNG
Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule in der Karolinenstraße 35 in Hamburg

Samstag, 09. November 2019 - Ahrensburg - 11:00 Uhr
Beginn 11 Uhr am Stolperstein für Anneliese Oelte, Ecke Hagener Allee/Ernst-Ziese-Straße
Ablauf zum GANG DES ERINNERNS 2019

Samstag, 09. November 2019 - Bad Segeberg - 11:00 Uhr
Alljährliche Gedenkveranstaltung zum 9. November -zur Reichspogromnacht 1939-
Rathaus Bad Segeberg, Lübecker Straße 9, 23795 Bad Segeberg - im Bürgersaal

Die zur jährlichen Gedenkveranstung gehörende Kranzniederlegung soll anschliessend
(ca. 11:40 Uhr) am Platz der ehmaligen Synagoge in der Kirchstraße erfolgen

Samstag, 09. November 2019 - Bad Segeberg - 13:00 Uhr
Demonstration der Aktion "Wir sind mehr - Segeberg bleibt Bunt" beginnt vor der Volksbank in der Fußgängerzone (Kurhausstraße 1)

Donnerstag, 24. Oktober 2019 - Ahrensburg
Plenum "Runder Tisch Ahrensburg für Zivilcourage und Menschenrechte"
Im stattLADEN in der Manhagener Allee 10

Dienstag, 22. Oktober 2019 - Bargteheide
ARABUES-Bündnis-Treffen Bargteheide
Stadthaus Bargteheide, Am Markt 4

Mittwoch, 21. August 2019 - Bargteheide
ARABUES-Bündnis-Treffen Bargteheide
Stadthaus Bargteheide, Am Markt 4

Mittwoch, 10. Juli 2019 - Bargteheide
ARABUES-Bündnis-Treffen Bargteheide
Stadthaus Bargteheide, Am Markt 4

Donnerstag, 06. Juni 2019 - Bargteheide
ARABUES-Bündnis-Treffen Bargteheide
Stadthaus Bargteheide, Am Markt 4

Donnerstag, 25. April 2019 - Bargteheide
ARABUES-Bündnis-Treffen Bargteheide
Stadthaus Bargteheide, Am Markt 4

Stiftung Auschwitz-Komitee schreibt Hans Frankenthal Preis 2019 aus
Die Stiftung Auschwitz-Komitee schreibt 2019 zum zehnten Mal den mit 2.000 Euro dotierten Hans-Frankenthal-Preis aus. Für die diesjährige Preisverleihung können bis zum 8. April 2019 Vorschläge und Bewerbungen eingereicht werden.
Die Ausschreibung des Preises richtet sich an Gruppen, Initiativen und Institutionen, die im Sinne der Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung Aufklärungs-, politische und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.

Am 27. Januar 1945 befreiten Truppen der Roten Armee die wenigen noch dort verbliebenen Häftlinge von Auschwitz- Birkenau. Sämtliche noch irgendwie für arbeitsfähig gehaltenen Häftlinge waren ab Mitte Januar von der SS auf den so genannten Todesmärschen in andere noch in Betrieb befindliche Lager, insbesondere Rüstungsbetriebe, gebracht worden - in eisiger Kälte, hunderte Kilometer zu Fuß. Die internationale Gemeinschaft erinnert jedes Jahr am 27. Januar an den Holocaust.

Es ist eine Verhöhnung der Opfer, wenn AfD-Abgeordnete, aus deren Reihen eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert wird, an diesen Gedenkveranstaltungen teilnehmen. Charlotte Knobloch hat mit ihrer Rede vor dem Bayerischen Landtag einen wichtigen Beitrag in dieser Auseinandersetzung geleistet. Indem sie mit ihren klaren Worten dafür gesorgt hat, dass etliche von ihnen den Saal verließen, hat sie dieser Entwürdigung der Opfer etwas entgegengesetzt.

Der Rassismus und das normierte Gesellschaftsmodell der Nazis waren nach 1945 nicht überwunden. Es bestand allerdings ein langjähriger Konsens, antihumanistische Denkweisen, antidemokratische Ideen und offenbare rassistische Haltungen nicht öffentlich zu akzeptieren. Dieser Konsens hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr aufgelöst. Die nie vollständig überwundene, in der deutschen Gesellschaft immer weiter vorhandene Nazi-Ideologie tritt wieder offen zu Tage.

Dem treten viele Menschen auf ganz unterschiedliche Art und Weise entgegen, viele von ihnen motiviert vom Engagement und den Mahnungen der Überlebenden und Widerstandskämpfer*innen.

Die Stiftung Auschwitz-Komitee unterstützt diese Initiativen mit dem Hans-Frankenthal-Preis.

Näheres zu den Auswahlkriterien, zum Verfahren und zur Form der Bewerbungen findet ihr / finden Sie unter www.stiftung-auschwitz-komitee.de/der-hans-frankenthal-preis/der-hans-frankenthal-preis.

Weitere Informationen über die Stiftung Auschwitz-Komitee und den Namensgeber des Preises findet ihr / finden Sie unter Stiftung Auschwitz-Komitee
Stiftung-Auschwitz-Komitee

Stiftung des Bürgerlichen Rechts
kontakt@stiftung-auschwitz-komitee.de
www.stiftung-auschwitz-komitee.de

Donnerstag, 28. März 2019 - Bargteheide - 19:00 Uhr
ARABUES-Bündnis-Treffen Bargteheide
Stadthaus Bargteheide, Am Markt 4

Internationaler Aktionstag gegen Rassismus am 16. März 2019
Weltweit aufstehen gegen Rassismus und rechte Parteien.
In den vergangenen Jahren haben extrem rechte Parteien und Bewegungen fast überall auf der Welt an Einfluss gewonnen - in Polen, Ungarn, Österreich und Kroatien, in den USA,
auf den Philippinen und in Brasilien bestimmt der Hass der extremen Rechten gegen Migrant*innen, Muslim*innen, Frauen, LGBTIQ* und politisch Andersdenkende schon die Regierungspolitik. Weltweit werden Minderheiten mehr und mehr verfolgt, stehen Aktivist*innen, die sich für Demokratie und Solidarität einsetzen, unter Druck.

Auch in Deutschland ist mit der AfD eine menschenfeindliche Agenda in die Parlamente eingezogen und Politiker*innen anderer Parteien versuchen, deren Wähler*innen durch Aufgreifen ihrer Themen und Übernahme von Forderungen für sich zu gewinnen. Zugleich unterhält die AfD Kontakte in alle Bereiche der extremen Rechten und agiert in Chemnitz und an anderen Orten als parlamentarischer Arm gewalttätiger faschistischer Straßenbewegungen. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind auch hierzulande wieder erstarkt und Islamfeindlichkeit ist weit verbreitet. Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, leiden besonders unter zunehmender Aggression im öffentlichen Raum.

Um den Internationalen Tag gegen Rassismus der UNO im März 2018 gab es in vielen Ländern Demonstrationen oder andere Aktionen, wie z.B. in Griechenland, Großbritannien,
Frankreich, Irland, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Südkorea, Spanien. Gemeinsam wollen wir auch in diesem Jahr am 16. März 2019 weltweit zeigen: Zusammen sind wir stark - gegen Rassismus und Faschismus, überall!

In Deutschland stehen mit den Wahlen zum Europaparlament im Mai sowie Landtags- und Kommunalwahlen in mehreren Bundesländern wichtige Entscheidungen an. Wir wollen darauf Einfluss nehmen, welche politischen Kräfte in diesen Wahlen gestärkt werden. Es gilt, gemeinsam gegen die Rassist*innen und die extremeRechte, allen voran gegen die AfD, aufzustehen und deutlich zu machen:
Ihre Ideologie stammt aus der dunkelsten Vergangenheit. Sie haben kein Konzept zur Lösung der sozialen Spaltung unserer Gesellschaft, gegen Hungerlöhne und Altersarmut, gegen
Wuchermieten und Ausgrenzung. Rassismus ist keine Alternative!

Wir treten ein für eine Gesellschaft, die Menschenrechte schützt. Dazu zählen gleiche Rechte für alle ebenso wie das Recht auf Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Bildung. Unsere
Alternative heißt Solidarität! Dafür arbeiten wir mit Bewegungen weltweit zusammen. Gemeinsam rufen wir auf, am 16. März 2019 weltweit und auch in Deutschland in vielen Städten mit vielfältigen Aktionen, Demos, Kundgebungen, Stolperstein-Putzaktionen etc. zu zeigen, wofür wir stehen: Gegen Rassismus und Hass, für Solidarität in all unserer Vielfalt! Überall!

Aufruf zur Demo am Samstag, 9. März 2019 in Ahrensburg
Nach den üblen Schmierereien der letzten Wochen ist es uns ein dringendes Bedürfnis, ein Zeichen zu setzen für ein tolerantes und respektvolles Ahrensburg.
Diese Versuche der Stimmungsmache nehmen wir in keinster Weise hin!
Wir, Der "Runde Tisch Ahrensburg für Zivilcourage, gegen Rechtsextremismus" rufen auf zur Demo: am Samstag, 9. März - um 11 Uhr - am Rathaus Ahrensburg.
Aufruf zu Demonstration

Erklärung gegen Nazi-Parolen in Stormarn - Februar 2019
Liebe Leute,
in Bargteheide und Ahrensburg hat es in den letzten Wochen wiederholt an Schulen und Jugendzentren Nazi-Sprühereien gegeben.
Im Fall des Autonomen Jugendhauses Bargteheide gab es auch Sachbeschädigungen. Das Ganze soll offenbar einschüchtern und junge Neonazis wollen Präsenz zeigen.
Siehe zum Beispiel hier:
Der "Runde Tisch Ahrensburg für Zivilcourage, gegen Rechtsextremismus" hat nun eine Erklärung ""Es reicht!" verfasst, der man sich anschließen kann:
Runder Tisch Ahrensburg Erklärung

Weiterleitung ist natürlich gern gesehen! Das kann nur ein erster Schritt sein, eine Vernetzung der Personen und Initiativen in Stormarn, die auf diese Entwicklung reagieren wollen, sollte nun folgen!