12.09.15 – kein Nazi-Hooligan-Aufmarsch in Hamburg

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

Polizei hat Nazi-Hooligan-Aufmarsch verboten
Wir mobilisieren weiter, weil das Verbot wahrscheinlich von den Gerichten kassiert wird
Udo Lindenberg und Smudo rufen zu unserer Demonstration mit auf
Die antifaschistische Demonstration und Blockaden des HBgR werden dort stattfinden, wo die Nazis ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollen.
Schaut am 12.9. morgens auf unsere Homepage
www.keine-stimme-den-nazis.org, Facebook oder über Twitter. Dort findet Ihr alle aktuellen Infos und den Ort unserer Demonstration

Die Infos im Einzelnen:
Die Polizei hat heute den Aufmarsch der Nazi-Hooligans und alle möglichen Ersatzveranstaltungen in Hamburg verboten. Da sie dieses aber ausschließlich mit einem angeblich zu erwartenden polizeilichen Notstand begründet, also angibt, bundesweit zu wenig Kräfte zu haben, wird dieses Verbot wahrscheinlich vor dem Verwaltungsgericht, dem OVG oder spätestens dem BVG kassiert werden. Wir mobilisieren deshalb weiterhin für eine antifaschistische Demonstration und Blockaden der Nazis an dem Ort, wo ihnen eine Kundgebung oder ein Aufmarsch genehmigt wird.

Vorgestern haben Senat, Bürgerschaft und Kooperationspartner der Initiative „Hamburg bekennt Farbe“ beschlossen, ebenfalls gegen die rechten Provokateure aktiv zu werden. Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich! Die immer wieder geforderte Zivilcourage erschöpft sich allerdings nicht in bloßen Bekundungen, sondern fordert aktives Handeln.
Viele tausend HamburgerInnen unterstützen mit großem Engagement Geflüchtete die in unsere Stadt kommen. Dies ist gelebte Solidarität. „Die Lehren aus Heidenau, Freital und anderen Orten erfordern nun, dass wir uns dem braunen Pack dort entgegenstellen, wo es auftreten will,“ sagt Felix Krebs vom HBgR.

Über 600 Organisationen, Initiativen und Gruppierungen haben bisher den Aufruf des HBgR unterschrieben. Udo Lindenberg, Smudo, das Hamburger Filmfest und andere Kulturschaffende, der DBG und mehrere Parteien rufen zu unserer Demonstration mit auf. Die Studierendenvertretungen der Hamburger Hochschulen, Religionsgemeinschaften, die Türkische Gemeinde, migrantische, antirassistische und antifaschistische Gruppen, der FC St.
Pauli mit über hundert Fangruppen, aber auch Gewerbetreibende unterstützen unseren Aufruf und wollen verhindern, dass die Nazis marschieren.

Olaf Harms von verdi Hamburg: „Wir sind die antifaschistische Zivilgesellschaft Hamburgs. Wir würden uns freuen, wenn sich der Senat, die Bürgerschaft und ‚Hamburg bekennt Farbe’ uns anschließen.“ Die antifaschistische Demonstration und anschließende Blockaden des HBgR werden dort stattfinden, wo die Nazis ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollen. Unsere Demonstration am Hauptbahnhof wird dementsprechend wahrscheinlich verlegt werden. Aktuelle Informationen werden wir kurzfristig über Homepage, Facebook und Twitter bekannt geben.

Wir sehen uns am 12.09. auf der Straße!

Hamburger Bündnis gegen Rechts
www.keine-stimme-den-nazis.org
www.facebook.com/pages/Hamburger-Bündnis-gegen-Rechts/462790577094179

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